14 Februar 2014

Urbanauten München: Wie unterwerfe ich mir eine Millionenstadt?

Altes in neuen Schläuchen von den Münchner "Urbanauten": Die Isar soll "bespielt" und kommerzialisiert werden. Dutzende Gaststätten, die Vernichtung des Uferstreifens am Haus des Deutschen Alpenvereins, eine "Ausholzung" und "Durchwegung" des ganzen Bereichs. Wie es vor Jahren bereits angedacht war.

Kurz vor den Kommunalwahlen haben die "Urbanauten" ihre Lobbyarbeit verstärkt und eine "Tutzinger Erklärung" veröffentlicht, in denen alles drinsteht, was auf uns zukommen soll. Feierlich überreicht wurde diese Erklärung den Münchner Oberbürgermeisterkandidaten in der Orange Bar von Green City Energy. Der Verein Greencity e. V.  war in der öffentlichen Einladung als "Partner" genannt. Ebenfalls das Münchner Forum. Ein Anlass, sich einmal wieder mit dem Thema zu beschäftigen.

Der Veranstalter Benjamin David verweigerte mir jedoch die Zulassung. Auch ein Anruf beim Münchner Forum führte nur zu folgender Mitteilung Davids: "Ich teile Ihnen hiermit mit, dass Ihre angeblich erteilte Zutrittserlaubnis ungültig ist." So viel zur Bürgerbeteiligung der "Urbanauten".

Ich habe mich deshalb einmal aufs Fahrrad geschwungen, um in die Ickstattstraße 9 zu fahren. Dort ist laut Internetseite die Geschäftsanschrift der "Urbanauten". Was ich dort gesehen habe, war nur ein Briefkasten. Eine freundliche Anwohnerin sagte mir, sie würde auch zu der Veranstaltung kommen. Ich regte an, Sie solle ein gutes Wort für mich einlegen, falls David Ärger mache. Ich wollte nämlich am Eingang von Green City Energy Flugblätter meines Blogs verteilen, um eine Gegenöffentlichkeit herzustellen.


Ich drehte noch ein paar Runden und sah mir an, aus welcher Perspektive die "Urbanauten", also Frau Ulrike Bührlen und Herr Benjamin David ihre Stadt sehen. Also: Die Ickstattstraße ist kulturell bereits Glockenbach, führt zur Kirche von Herrn Pfarrer Schießler, St. Maximilian hinüber zur Isar. Dazwischen ist der Isarschnellweg, der vom Verkehr belastet ist.

Eine ähnliche Situation wie ich es in der Steinsdorfstraße weiter nördlich im Lehel habe und damit eine Gemeinsamkeit: Wir wollen den Verkehr eindämmen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf.

Das Urbanautenduo Bührlen/David, nennen wir es "New Urban Lobby Zocks", haben nämlich von Beginn ihrer Aktivitäten an das Interesse, sich wirtschaftlich zu betätigen, zuletzt am Vater-Rhein-Brunnen, vorher auf der Corneliusbrücke. Sie haben es tatsächlich geschafft, durch vorgeschobene öffentliche Interessen, erst beim Stadtrat fünfstellige Beträge für "Kultur" zu generieren, durch eine in ihrem Sinne ausformulierte "Ausschreibung" vier Sommer lang öffentlichen Raum für ihre Gastronomie zu nutzen und das alles ohne selbst gewerbliche Verantwortung zu tragen, wie der Briefkasten beweist. Die "Urbanauten" sind eine Art Lobby-Familienbetrieb zur Sicherung ihrer Claims im öffentlichen Raum.

Diese Dinge sind bereits seit Jahren bekannt. Trotzdem schaffen es David/Bührlen immer wieder, ihre Interessen durchzusetzen, immer mit Hilfe der Grünen, die vor einigen Wochen Anträge im Stadtrat einbrachten mit Forderungen auf "Bespielung" der Isar, Ausholzung, Durchwegung und allen Scheußlichkeiten einer falsch verstandenen Urbanität. Die SPD stimmte diesen Anträgen zu, wie sie den Isarraum ja auch seit einigen Jahren für ihr "Isarinselfest" nutzt.

Einen starken Verbündeten hat das Gastropaar mit der Evangelischen Kirche ins Boot geholt. Diese hat mit St. Lukas einen Top-Standort, den sie besser vermarkten will, durch eine "Kirche am Wasser".

Die Protestanten verfolgen seit etlichen Jahren die Geschäftsstrategie des sogenannten "Gutmenschentums". Dazu gehört die Förderung von Randgruppen aller Art. Beim Evangelischen Kirchentag gibt es den "Marktplatz der Möglichkeiten", eine Plattform von allen möglichen Freaks mit den noch abstrusesten Ideen: empfehlenswert unterhaltsam.
Leider nehmen die Protestanten das alles so ernst, dass Sie dafür Millionen in den Sand setzen und umso mehr die Kohle brauchen.


Wer sich die Tutzinger Erklärung der "Urbanauten" durchliest findet viel Altbekanntes. Geprägt ist das Programm von einem Willen, unser Leben durchzuplanen und durchzuorganisieren. Ein Lebensstil immerwährender Straßenfeste, fester Wege, die an Gaststätten vorbeiführen, ständiger "Bespielung" und "Bespaßung" der öffentlichen Räume: Eine Kultur, die vielleicht nicht die Kultur aller Stadtbewohner ist.

Und nur darum geht es. Das Gastro- und Lobbyduo Bührlen/David glaubt offensichtlich, dass alle Münchner Einwohner genau ihre Kultur mögen und so leben wie sie. Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen Ruhe, weniger Verkehr und den Erhalt von Grünanlagen und Plätzen ohne der ständigen Indoktrination irgendwelcher Lobbygruppen, die Staatsknete fordern. Wer die Tutzinger Erklärung durchliest, findet dort eine einzige Rechtfertigung für politische Urbanautenkumpels, Millionen von Steuergeldern für ein paar wenige locker zu machen. Nicht nur 90.000 Euro für das Urbanautenprojekt eines Fußgängerübergangs auf der Braunauer Eisenbahnbrücke (!) finden sich im Lobbyprogramm, sondern etliche weitere Posten. Wörtlich auf Seite 32: "Die Rahmenplanung innerstädtischer Isarraum" ist bisher nicht in ihren Ergebnissen finanziert. Hier sollten zügig fest eingeplante Mittel für die Realisierung von umfassenden Maßnahmen in den Mehrjahresinvestitionsplan oder in deinem Nachtragshaushalt eingestellt werden. Dabei sind sofort Mittel für kurzfristige Maßnahmen, temporäre Kunst- und Kulturinterventionen, Bürgerbeteiligung und Bürgerprojekte ... einzustellen. Mittelfristig sollten erhebliche Beträge für die bauliche und landschaftsarchitektonische Überarbeitung des Stadtraumes eingestellt werden."

Es handelt sich um ein Lobbypapier der Stadtplanungsbranche, geführt von OB-Kandidatin der Grünen Sabine Nallinger, die für sich und ihre Kumpels auch nach der Wahl Stadtknete generieren möchte und sei es nur für sinnlose Planungen wie dem Schwimmbad im Hochwasserschutzgebiet für sechs Wochen über 15 Grad im Jahr und einem Radweg der auf der Schwindinsel enden soll; den niemand braucht.

Nun haben es die "Urbanauten" weit gebracht. Die Grünen lassen schon verlauten, dass Anwohner zu schweigen haben, wenn es um "übergeordnete" Interessen geht. Auf Seite 33 des Tutzinger Programms heißt das dann so:

"Ängste von Bürgern und Bezirksausschussmitgliedern ernst nehmen: Ängste vor Kommerzialisierungen und einer Partymeile an der Isar sollen ernst genommen werden. Im innerstädtischen Isarraum sind Kulturprojekte, Cafés, Biergärten, ein Isarflussbad und Kioske gut vorstellbar. Diese sollen jedoch nicht zu einer identitätslosen Kommerzialisierung/Internationalisierung wie z. B. in der Münchner Fußgängerzone führen. Hierfür gibt es geeignete kommunale Strategien und Rechtsmittel. So soll Kultur und Gastronomie auf Münchner Kulturschaffende, Gastronomen und Brauereien beschränkt werden. Internationale Ketten und Marken sind auszuschließen, Münchner Traditions- und Nachwuchsbetriebe anzusprechen."

Die Partymeile kommt also, wie ich es seit Jahren hier dokumentiert habe und zwar als Familienbetrieb von Bührlen/David, die jedwede Konkurrenz elegant ausschließen, die Deutungshoheit über dieses Münchner Stadtgebiet beanspruchen und anderen ihren Stiefel aufdrücken. Ein klassisches Unterwerfungskonzept und dadurch allein schon aufgrund der Dreistigkeit eine perfekte Fallstudie für politische Einflussnahme in unserer Zeit.

Und was machen die Verantwortlichen? Dr. Michael Mattar, FDP-OB Kandidat duckt sich weg, als ich ihm ein Flugblatt aus meinem Blog in die Hand drücke. Sabine Nallinger, Größte Stadtplanerin aller Zeiten, stößt ihr eigenes überhebliches Lachen ob vermeintlich verblödeter und renitenter Anwohner aus. Einzig Josef Schmid von der CSU nimmt das Flugblatt, studiert es für den Bruchteil einer Minute und stellt eine kurze Frage. Dieter Reiter kam nicht. Er hat mir aber vor einiger Zeit zugehört, als ich ihn in der S-Bahn ansprach. Vielleicht hat Reiter ja als erster begriffen, dass er von den "Urbanauten" als williger Politikdepp für ihre Lobby eingespannt wurde. Vielleicht begreifen alle OB-Kandidaten, dass auch die Anwohner stimmberechtigt sind, hier leben und Steuern zahlen, auch wenn die Urbanauten diese enteignen wollen. Es heißt:

"Wichtig ist eine Beteiligung der gesamten Stadtöffentlichkeit. Zu befürchten wäre sonst, dass sich wohlhabende Anwohner auf dem Gerichtsweg der "Sozialpflichtigkeit der innerstädtischen Wohnlage entziehen und damit letzten Endes den innerstädtischen Isarraum zu ihrem Privatvergnügen machen (S. 34)"

So funktioniert also der Ökofaschismus.  Ich werde mit meiner Wählerstimme sehr umsichtig vorgehen.

30 Januar 2014

Gesetze im Internet : Vorsicht Abzocke !

Heute bin ich einer ganz perfiden Abzocke aufgesessen und das ging so:

Seit Jahren schon stellt das Bundesministerium der Justiz (BMJ) auf der Plattform

Gesetze im Internet

alle möglichen Vorschriften zur Verfügung.

Die Gesetze im Internet entsprechen der Grundintelligenz des "Vintage Internet" ohne Schnickschnack. Vielmehr klar strukturiert und in verschiedenen Formaten. Reine Avantgarde sind die englischen Übersetzungen, die uns die Möglichkeit gibt, uns mit präzisen Formulierungen international zu bewegen. Eine große Leistung eines deutschen Ministeriums, für das ich gerne Steuern bezahle.

Inzwischen etablieren sich Smartphones zum Lesen solcher Gesetzestexte. Auch die Gesetze im Internet waren in der gewohnt komfortablen Navigations- und Textansicht für Android als App zu haben. Ich verwendete sie über ein Jahr.

Vor einigen Wochen musste ich aber feststellen, dass sich die App im Layout und in der Navigation veränderte. Die Ansicht wurde "klobiger", mit verwirrenden Farben. Das einfache Suchfeld verschwand und der Text war viel zu groß. Ich ärgerte mich über diese "Verschlimmverbesserung", verwendete diese Gesetze in Android App jedoch aus Bequemlichkeit weiter.



Natürlich wunderte ich mich darüber, dass mit dem neuen Erscheinungsbild auch Banner geschaltet wurden mit der Bezeichnung "Finanzielle Unterstützung". Warum sollte ich neben meinen Steuern für eine Dienstleistung eines Bundesministeriums zusätzlich zahlen? Trotz des Misstrauens machte ich dann einen entscheidenden Fehler. Auf der App war unten ein Banner mit irgendeiner Werbeeinblendung. Dazu wurde ein "Knopf" gezeigt mit der Bezeichnung "Werbung entfernen". Nach einigen Minuten war ich so genervt, dass ich auf diesen Knopf drückte und im Google Play Shop landete. Nach Eingabe meines Kennworts erschien "Zahlung erfolgt". Das löste bei mir den Reflex aus, sich die Sache näher anzusehen.

Tatsächlich zeigt sich ein Herr Witoslaw Koczewski für die Seite verantwortlich, ein "agiler" Softwareentwickler.



Und tatsächlich hat mir Google Play 2,99 Euro für "Werbung entfernen" abgezogen.


Was lerne ich daraus?

Bei Apps ist Vorsicht geboten. Wer welche App macht und für was man wann wie viel zahlen muss ist nicht immer ersichtlich. Auch weiß man nicht, ob die App mit den Gesetzen in Einklang steht. Das Urheberrecht einhält oder sonstige Dinge, von denen man immer nur hinterher erfährt wie die Abgemahnten in der Redtube-Affäre.

Herr Witoslaw Koczewski hat mich zwei Mal in die Irre geführt.

1. Ich habe mir gedacht, er wäre eine Art legitimer Nachfolger der alten Gesetze im Android App des Bundesministeriums.

2. Ich wurde beim "Werbung entfernen" zu spät misstrauisch.

Gerade letzteres ist eine ganz perfide Geschichte. Man nervt Anwender mit Werbeeinblendungen, lädt dann dazu ein, diese zu entfernen. Man klickt dann zwei Mal und ist 2,99 Euro los.

Nach all den Skandalen, an die wir uns schon gewöhnt haben, habe ich natürlich sofort eine Verschwörungstheorie gebastelt.

Demnach hat das Bundesministerium der Justiz die alte App an Witoslaw Koczewski mit Hilfe einer kleinen Düngung übereignet und diesen dazu ermuntert, durch nervende Werbung Kohle zu generieren. Da Gesetze ja ein Monopol sind, die Chance, neben dem weiteren Monopol Juris aus dem Gesetzesmonopol Profit zu ziehen. Viele würden das Zusammenspiel aus staatlichem Angebot verquickt mit Drückermethoden gar nicht erkennen. Eine Lizenz zum Geld drucken, zumal das Verbraucherministerium jetzt auch noch dem BMJ eingegliedert wird. Die mir gegebene Telefonnummer 0228994105837 findet bisher keinen Zuspruch.

Ich werde weiter recherchieren und hinterlasse schon einmal ein paar Kommentare im Netz. Und natürlich diesen Blogeintrag.



11 November 2013

Olympiabewerbung München 2022: Brief an Gerd Heinze DESG Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft

Brief an Gerd Heinze, Präsident der Deutschen-Eisschnelllauf-Gemeinschaft e. V.

Sehr geehrter Herr Heinze,

mit anfänglichem Unglauben, habe ich soeben folgendes Zitat in der Netzausgabe der F.A.Z. gelesen:

Gerd Heinze, Präsident der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft (DESG) drückte es drastisch aus: „Auf Deutsch gesagt: Die Bayern haben keinen Arsch in der Lederhose. Sie sind nicht bereit, das geringste Risiko einzugehen, um Dinge nach vorn zu bringen, die für ganz Deutschland so wichtig wären.“

Die Beleidigung eines Staatsvolks, Herr Heinze, ist eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt. Da Sie jedoch nicht wichtig genug sind, tut es auch ein Brief eines Steuer zahlenden deutschen Staatsbürgers. Sehen Sie es als Wertschätzung an, dass ich für Sie heute meinen Blog wieder geöffnet habe, um Dinge anzusprechen, die offensichtlich nicht so ganz klar sind. Vielleicht löst Ihre gezielte Provokation ja eine kleine Diskussion über Sinn und Unsinn des deutschen Leistungssports aus.

Sie sind also Vorstand eines Vereins, der sich seine Sportstätten und den Betrieb zum überwiegenden Teil von unseren Steuergeldern finanzieren lässt. Alleine die Eishalle in Inzell hat uns über 40 Millionen Euro gekostet. Ihre seit Jahren weitgehend erfolglosen Sportler reisen um die Welt und verkaufen uns nachrangige Rennen als überaus wichtige internationale Sportveranstaltungen. Ihr Nischenverein bekommt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sehr viel Sendeplatz auf Kosten anderer Programminhalte. Alles in allem gehören Sie mit Ihrem kleinen Verein zur privilegierten Klasse unseres Staates in direkter Nachfolge des DDR-Kadersports (Claudia Pechstein & Co.).

Kein Steuerzahler hat auch nur ein Wort des Dankes Ihrer Sportler oder gar von Ihnen und der zahlreichen Funktionärsschar vernommen. Es kommen seit Jahren nur Forderungen nach Geld, Geld und noch mehr Geld, Großveranstaltungen, Sponsorenverträgen, Tourismusknete aus Fremdenverkehrsabgaben und erzwungener medialer Wahrnehmung. 

Große Bevölkerungsanteile haben jahrelang zugesehen und darüber keine Meinung geäußert, weil der deutsche Spitzensport sakrosankt ist und man sich sozusagen als Staatsfeind outet, wenn man nur versucht, die Millionenausgaben für ein paar Medaillen, Zickenkriege und Dopingskandale zu hinterfragen. Damit ist nun Schluss.

Mit den Bürgerbegehren zur Olympiabewerbung 2022 hatte die Bevölkerung erstmals die Möglichkeit, in der Wahlkammer geheim abzustimmen und Ihnen und Ihren Kumpels eine kleine Klatsche zu verabreichen. Bayern haben also auch ohne fades Eisschnelllauftraining genug A* in der Hose, um Ihnen die Meinung über diese Art des Kader- und Funktionärssports zu pfeifen.

Dass Sie nun diejenigen beschimpfen, die Ihren persönlichen Spaß erarbeiten, zeigt nur, wie abgehoben Ihre Clique der Abzocker bereits ist. Niemand braucht Eisschnelllauf. Niemand kennt Eissschnelllauf. Und niemand mag Eisschnelllauf. Eisschnelllauf ist einfach grottenlangweilig, wegen zu dicker Ä***e unästhetisch und ob der gigantischen Millionenhallen für ein paar Läufer viel zu teuer. Es ist purer Luxus einer kleinen Schar von Nutznießern, die nun über Ihren Dachverband die Menschen verhöhnen, die Ihre persönliche Gaudi durch Zwangsabgaben bezahlen müssen. 

Es reicht Herr Heinze. Keinen Cent mehr für Ihren abgehobenen, arroganten Haufen. Keinen Cent mehr für den Präsidenten eines Sportstammtisches, der niemanden interessiert. Go home, Gerd.

München, 11.11.2013

Dr. Stefan Engelsberger




12 April 2013

Cyprus: Media Coverage

Media coverage about Cyprus debt:

99,999 % trash


The draft documents say the country intends to do a swap of bonds maturing in the next two years with new ones maturing five years later. A similar operation was successfully undertaken by Ireland last year.
= 0,001 % precious



source: WSJ

19 März 2013

Open Letter to The President of the Republic of Cyprus Mr Nicos Anastasiades

Open Letter
to The President of the Republic of Cyprus
Mr Nicos Anastasiades

Debt Relief Offering;
Willingness to Restructure Euro Medium Term Notes


Dear Mr. President,

as a Holder of Cyprus Eurobonds and European Citizen I am
affected by our now uncomfortable financial situation.

Since the Eurocrats did not take into accout a proper and sustainable
solution for every party involved in this case, I offer you my personal
debt relief and suggest to bring forward an informal meeting of
noteholders as soon as possible.

The experience with Argentina and her messy restructuring, which has not yet been completed after eleven years of financial battles around the globe, brought many market participiants to a deeper understanding.

The understanding that during a financial turmoil, Debtors, Creditors, Owners, Shareholders, Citizens are sitting in the same sinking boat and have to be rescued ... by themselves.

Only a speedy comprehensive debt restructuring involving all parties and your brave Citizens can bring an acceptable solution, financial stability and a good life for everybody.

Cyprus does not need the IMF or Eurocrats to organize talks and manage her finances. Bondholders are a strong part of Civil Society worldwide and a counter elite, if Brussels or some Capitals fail brainily.

Cyprus is and remains a strong and beloved part of Europe. Your people belong to Europe and must not be misguided. Let us help each other and bring the matter to an amicable end. Let us show the financial world, what we Europeans can.


Sincerely Yours,


Stefan Engelsberger, Munich